USA 2022 - 05 san diego - scottsdale

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Wir besuchten Seepferdchen und anderes Meeresgetier, flanierten durch Altstadt, verbrachten einen Tag im wundervollen Balboa Park und zum Abschied gab es noch ein bisschen Sightseeing, bevor wir San Diego Richtung Scottsdale / Phoenix verliessen. Auf dem Weg gab es Kakteen, soweit das Auge reichte.

von seepferdchen und anderem meeresgetier

Am Morgen holten wir an der Rezeption einen Beutel mit einem Breakfast-Burrito und setzten uns an einen der Tische in der Lobby. Huch, der Burrito musste ja erst in der Mikrowelle gewärmt werden, also gingen wir wieder hoch ins Zimmer. Das Frühstück bestehend aus diesem Burrito, einem kleinen Saft und ebenso kleinen Wasser, einem Müesliriegel und einem Apfel löste bei uns keine Begeisterungsstürme aus.

Wir gingen zur Trolley-Haltestelle und waren gespannt, ob die App funktionierte. Problemlos wurde der Fahrpreis abgebucht und wir stiegen in die Blue Line und fuhren bis Old Town, wo wir in den Bus Nummer 30 umstiegen. Schon im Hotel hatte ich versucht, ein Ticket für das Birch Aquarium zu kaufen, doch meine Kreditkarte wurde nicht akzeptiert. Auf der einstündigen Fahrt im Bus versuchte ich es nochmals mit sämtlichen Karten: Fehlanzeige. Wir hofften, trotzdem ins Aquarium gelassen zu werden, obwohl auf der Website stand, dass Online-Reservationen zwingend erforderlich seien.

Eine alte Frau setzte sich im Bus in den Bereich für Menschen mit Beeinträchtigungen. Sie fiel mir auf, weil sie riesige Füsse hatte. Neben uns sah ein Paar in unserem Alter aus, als wären sie ebenfalls Touristen. Sie verfolgte die Fahrt in Google Maps und schien etwas nervös zu sein. Das Paar stieg an der gleichen Haltestelle aus, wie wir, die alte Frau hatte den Bus zwei oder drei Stationen vorher verlassen.

Der kurze, aber steile Weg zum Aquarium hoch trieb mir den Schweiss auf die Stirn. Reiner setzte sich auf eine Mauer vor dem Eingang und ich folgte dem Schild "Tickets". Die Frau an der Kasse verkaufte mir problemlos die Eintrittskarten, ihr waren die Schwierigkeiten mit dem Online-Kauf bekannt.

Das Aquarianer-Team vom Birch Aquarium züchtet seit mehr als 20 Jahren Seepferdchen in Gefangenschaft. Sie haben eine Reihe von Seepferdchenarten herangezogen und mit über 100 Institutionen der Association of Zoos and Aquariums geteilt, um den Schutz der Seepferdchen zu fördern. Seit 2012 konzentrieren sie sich auch auf das Seadragon-Zuchtprogramm. Seit mehr als 20 Jahren werden junge Korallen für andere Aquarien und Zoos aufgezogen, um den Druck auf die Wildpopulation zu verringern. Neben unzähligen verschiedenen Arten von Seepferdchen sahen wir noch Pazifische Riesenkraken, Quallen, unechte Karettschildkröten und diverse Fische in der Hall of Fishes. In der Mitte dieses Bereichs trafen wir im "Giant Kelp Forest" (Riesiger Seetangwald) auf das Pärchen aus dem Bus, das ebenfalls die Leopardenhaie, Muränen und den vom Aussterben bedrohten Schwarzen Seebarsch bestaunte.

 

Ein Highlight für die vielen Schulkinder war der Tide Pool Plaza. Dort konnten sie Seesterne, Seeanemonen, Einsiedlerkrebse, Seegurken, Hummer und andere Organismen, die in der felsigen Gezeitenzone zu Hause sind, aus nächster Nähe erleben. Mit bunten Sonnenschildern ausgestattet, wuselten die Kinder umher, hörten interessiert zu, was die Aquariummitarbeitenden zu sagen hatten und streckten voller Begeisterung ihre Hände in die Pools, um zu fühlen, was sich da drin bewegte.

Der Tide Pool Plaza bot ausserdem einen der spektakulärsten Aussichten auf das Meer in San Diego. Dieser atemberaubende Platz im Freien mit Blick auf La Jolla und den Pazifischen Ozean war für uns ein grossartiger Ort, um die Küstenbrise und den Panoramablick zu geniessen.

 

Der "Oddities - Hidden Heroes of the Scripps Collections" konnte ich nicht ganz so viel abgewinnen. Es war eine von Comics inspirierte Ausstellung, die die Anpassungen (auch bekannt als Superkräfte) von Meeresarten hervorhob. Interessanter fand ich die Ausstellung "Expedition at Sea", wo die Forschung auf hoher See erklärt wurde. Zum Schluss besuchten wir noch "Shark Shores", wo Leopardenhaie und Stachelrochen herumschwammen. Leider waren der Zugang zu den Zwergpinguinen geschlossen, die putzigen Kerlchen hätte ich zu gerne gesehen.

Wir setzten uns noch für ein Weilchen ins Splash Café und schauten zu, wie ein Schulbus vorfuhr. Immer mehr Kinder versammelten sich auf dem Platz. Die Kinder mit den rosa Sonnenschildern stellten sich vor dem Bus in eine Reihe und durften einsteigen. Es folgten die chaotischen neongrün bemützten Kinder. Eines verlor seine Jacke, ein anderes tanzte aus der Reihe. Ganz anders waren die orangen Kinder, die als letzte Gruppe in den Schulbus einsteigen durfte und sehr brav waren. Dann kehrte wieder Ruhe ein.

An der Bushaltestelle warteten wir nicht lange, da kam auch schon der Bus. Aber wo war der Scanner, um den QR-Code der Pronto San Diego-App auszulesen? Ups, das war der falsche Bus, der richtige folgte ein paar Minuten später. Nach zwei Haltestellen sah ich grosse Füsse und als ich die dazugehörige Frau anschaute, lachte sie laut und meinte, was für ein Zufall das sei, zweimal im selben Bus zu sein.

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