zum 50sten in der serengeti - jozani-wald

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Ganz anders sah es am Dienstag aus, wo ich regelrecht aus dem Bett in eine Hose hüpfte und an den Strand eilte, um die aufgehende Sonne zu beobachten. Es war traumhaft schön. Als ich ins Zimmer zurück kam, hatten wir kein Wasser. Die ganze Anlage hatte dieses Problem, das niemanden ernsthaft zu stören schien. Bevor wir um 9:00 Uhr für die Abfahrt zum Jozani-Wald aufbrachen, war das Wasser wieder da.

    

Wir hatten zu viert den Ausflug zum Jozani Chwaka Bay National Park gebucht. Rudi und Katja waren auch mit von der Partie. Mit einer bequemen, klimatisierten Limousine wurden wir abgeholt. Unser Guide hiess Ruben und war schon etwas älter. Er sprach ganz gut Deutsch und war sehr freundlich, ohne aufdringlich zu sein.

 

Zuerst führte er uns durch einen wunderschönen Mahagoni-Wald. Das satte Grün beeindruckte uns alle und wir genossen den Ausflug sehr. Eine Art Eichhörnchen, die eher wie Marder aussahen, tollten auf den Bäumen herum und etwas weiter auf den Baumkronen konnten wir scheue Colobus-Äffchen ausmachen. Ruben vertröstete uns, dass wir später noch nicht-ängstliche Exemplare viel näher sehen würden.

Nur ein paar Minuten später waren die Bäume voll von diesen niedlich Affen. Einige kamen sogar bis auf ein paar Zentimeter an uns heran. Sie waren im Gegensatz zu Pavianen oder Berberaffen äusserst freundliche Wesen und weder taten sie etwas, noch klauten sie irgendwelche Gegenstände.

       

Zum Abschluss des Ausflugs besuchten wir einen Mangrovenwald. Da es sich um fliessendes Gewässer handelte, waren keine Mücken dort anzutreffen, was die Reise sehr angenehm machte. Am frühen Nachmittag waren wir wieder in der Lodge, wo erneut das Wasser ausgefallen war.