zum 50sten in der serengeti - flug nach sansibar

Beitragsseiten

Wieder einmal hiess es Taschen packen. Auf dem Weg zum Flughafen sahen wir noch ein paar letzte wilde Tiere. Wir kamen zu spät am Flughafen an, was aber niemanden zu stören schien. Dort wurde uns erstmal das Gepäck abgenommen und in einen kleinen Innenhof gestellt. Es war äusserst chaotisch. Eine Menschenschlange stand an, um in den Wartebereich zu gelangen. Sollten wir uns mitanstellen oder bekamen wir andere Bedingungen? Salim hatte mit einem Angestellten ausgemacht, dass unsere Taschen reingebracht würden. Sie wurden nummeriert und einen Abschnitt mit der Nummer erhielt der Besitzer der jeweiligen Tasche. Doch plötzlich meinte der Sicherheitsbeamte in schroffem Ton, dass jeder von uns sein Gepäckstück mitnehmen müsste. Für mich war das kein Problem, also verabschiedeten wir uns von Salim, Abuu und Ibrahim und gingen durch die Kontrolle. Carmen und Hape mussten ihre Koffer öffnen und wir standen dahinter an. Der Sicherheitsbeamte, der vorher so unfreundlich war, bat uns, unsere Reisetaschen auf einen anderen Tisch zu stellen, damit er uns höchstpersönlich kontrollieren konnte. Er war nun ein vollkommen anderer Mensch. Fragte uns, ob wir verheiratet wären und ob wir Kinder hätten. Als wir das erste bejahten und das zweite verneinten, fragte er, warum nicht. Es war kein Ausfragen, sondern Small Talk und richtig nett. Die Koffer mussten wir nicht öffnen, lediglich einen Reissverschluss des Rucksacks öffnete er und nahm meinen Pass heraus. Als ich sagte, dass das mein Pass sei und ich ihn noch brauchen würde, grinste er und unser Sicherheitscheck war beendet.

   

Nun mussten wir in einem kleinen Saal warten. Boardkarten hatten wir keine, was mich etwas erstaunte. Anzeigen oder so was ähnliches gab es auch keine. Ein paar Koffer waren bereits weg, andere hatten sie noch bei sich. Irgendwann bewegte sich etwas, aber das war ein anderes Flugzeug, in das die Passagiere einsteigen durften. Dann waren wir soweit. Wir gingen zu einer kleinen Maschine. Reiner setzte sich auf einen Exit-Platz, so dass wir grosse Beinfreiheit hatten.

Der Flug war sehr kurzweilig und der Service grossartig. Wir bekamen Wasser von einer herzlichen Flight Attendant. Die Aussicht rechts auf den Ngorongoro-Krater und links auf den Kilimandscharo war einmalig.